Flexi-Rente

Als Rentner konnte man bis jetzt nur dann unbegrenzt hinzuverdienen, wenn die Regelaltersgrenze erreicht war.Diese liegt derzeit bei 65 Jahren und 6 Monaten. So lange müssen Arbeitnehmer aber nicht warten. Mit mindestens 35 Versicherungsjahren auf dem Rentenkonto kann man sich jetzt schon vorzeitig aus dem Berufsleben verabschieden und zwar ab dem 63. Lebensjahr. Es müssen aber dann lebenslange Abschläge in Kauf genommen werden. Es verdienen sich deshalb manche Ruheständler neben der vorzeitigen Rente noch etwas hinzu.

Wurde vor Erreichen der Regel- eine vorzeitigte Altersrente bezogen, so galten besondere Hinzuverdienstregelungen.

Ab 01.07.2017 werden diese verbessert.

Seit 1. Juli 2017 können Arbeitnehmer bis zu 6.300 Euro brutto pro Kalenderjahr ohne Rentenkürzung hinzuverdienen. Die bisher geltende monatliche Grenze von 450 Euro gibt es nicht mehr. Ein Verdienst über dem Betrag von 6.300 Euro wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Es gibt allerdings eine Obergrenze für den Hinzuverdienst. Ist die Summe aus der gekürzten Rente und dem Hinzuverdienst höher als das bisherige Arbeitseinkommen, wird der Hinzuverdienst zu 100 Prozent auf die verbliebene Rente angerechnet. Dabei wird das höchste Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre zugrunde gelegt.
Dieses Verfahren gilt auch für Renten wegen Erwerbsminderung.

Nähere Informationen finden sie unter www.deutsche-rentenversicherung.de

Suchbegriff: Flexirente.

Durch das Flexi-Renten-Gesetz ergeben sich auch Änderungen in dem Beitrags- und Melderecht.

Für Beschäftigte, die ab dem 1. Januar 2017 neben dem Bezug einer vorgezogenen Altersvollrente eine Tätigkeit aufnehmen, gilt die Rentenversicherungspflicht. Arbeitgeber müssen den vollen Beitrag zur Rentenversicherung abführen, grundsätzlich bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze. Um diesen Personenkreis identifizieren zu können, sind diese ab dem 1. Januar 2017 in der neuen Personengruppe 120 zu melden.









 

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