Zum Hauptinhalt springen

Autor: vindicators

SAP® HCM – ILM – Archivierungsobjekt HRCDENT, Archivierungsteilobjekt 01STELSTAM

Bei der Ausführung des Archivierungsobjektes ‚HRCDENT‘ Archivierungsteilobjekt ’01STELSTAM‘ werden im Vorlaufprogramm die hinterlegten Regeln für die Datenvernichtung nicht berücksichtigt. Dadurch kann es beim Ausführen des Schreib- und Löschprogrammes zur Entfernung von personenbezogenen Daten aus ELStAM Tabellen kommen.

Die Konsequenz dieser Entfernung der personenbezogenen Daten ist, dass z. B. zu erstellende Abmeldungen (wg. Austritt) nicht erstellt werden können. Die Lösung bei schon ausgeführten Schreib- und Löschprogrammen ist, dass eine Ummeldung zum frühestmöglichen Termin für die Mitarbeiter erstellt wird.

Die Programmkorrektur von SAP wird in Hinweis 2819894 ausgeliefert.

SAP® HCM – BRSG – Anpassung des Auswertungsreports

Da seit dem 01.01.2018 8 % der BBG RV West steuerfrei sind und die bisherigen Grenzen (4 % der BBG RV West + 1.800 EUR zusätzlich – falls keine Pauschalversteuerung vorliegt) entfallen sind, wird nun mit dem Hinweis 2775153 – AVmG: Änderung der Protokollausgabe des Reports RPCAMBD0 für § 100 EstG der Report zur Auswertung angepasst.

Der Report ist unter folgendem Menüpunkt im Standard zu finden:

SAP® HCM – Gleitzonenregelung auch bei Altersteilzeit

Aufgrund eines Urteils des Bundessozialgerichtes vom 15.08.2018 (B 12 R 4/18 R) ist nun die Gleitzonenregelung für Altersteilzeitfälle anzuwenden. Der Aufstockungsbetrag wird nicht zur Beurteilung der Gleitzone mit herangezogen.
Die bisherige Vorgehensweise, dass die Gleitzone nicht angewendet wird, wenn der Mitarbeiter vor der Wertguthabenvereinbarung über der Gleitzonengrenze lag, ist ab dem 01.07.2019 nicht mehr korrekt.

Die Eingabeprüfungen werden mit folgendem Hinweis 2780898 SV: Anwendung der Gleitzonenregelung auch bei Altersteilzeit möglich angepasst.

SAP HCM – AdobeForms: Einbinden eines Barcodes für Kuvertierung

Einige Firmen versenden die Entgeltnachweise aus SAP HCM weiterhin postalisch an ihre Mitarbeiter.

Druckt und versendet die Firma noch selbst die Entgeltnachweise, so kann zur Drucksteuerung und nachfolgender Kuvertierung eine entsprechende Drittanbieter-Software eingesetzt werden, die pro Personalnummer die Entgeltnachweise in Kuverts kuvertiert.
Mit SAP-Standardmitteln ist es aber auch möglich Barcodes auf den Entgeltnachweis in AdobeForms zu drucken, die von einer entsprechenden Kuvertiermaschine gelesen werden können und damit eine entsprechende Kuvertierung erfolgt.

Im nachfolgenden Beispiel wird von einem Duplexdruck ausgegangen.

Um den Barcode einzubinden, wird über die Transaktion HRFORMS das Kundenformular aufgerufen und über Layout der Adobe LifeCycle Designer gesstartet:

HRForms

 

Navigation -> Layout und Masterseite:

 

Nun über Einfügen -> Barcodes -> den entsprechenden Barcode für die Kuvertiermaschine auswählen:

 

Der Barcode wird nun auf dem Formular platziert – entsprechend der Vorgaben der Kuvertiermaschine:

 

Nun muss dafür gesorgt werden, dass der Barcode entsprechende Informationen enthält, damit alle Entgeltnachweise zu einer Personalnummer in ein Kuvert kuvertiert werden.
Aufgrund der Duplexverarbeitung wird nur auf jeder ungeraden Seite ein Barcode gedruckt.
Dazu ist es notwendig ein Skript-Coding zu implementieren, welches für den richtigen Barcodeaufdruck sorgt:

Einbinden des Skripts über „form:ready“:

 

Ergebnis:

 

Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrer individuellen Gestaltung Ihres Entgeltnachweises mit AdobeForms weiter.

 

SuccessFactors baut die Zeitwirtschaft weiter aus

Die Anzahl der User, des sog. Time Sheets in SuccessFactors Employee Central wächst stetig. Dies ist ein Grund dafür, dass SAP die Funktionalität mit Hochdruck weiter ausbaut.

Das Time Sheet ist die Erfassungsmaske für den Mitarbeiter, mit der Arbeitszeiten erfasst und verwaltet werden können. Die Erfassung kann mit Uhrzeiten oder auf Stunden basiert erfolgen und als positiv oder negativ Erfassung eingestellt werden. Hinterlegte Regeln ermöglichen die Berechnung von Zeitkonten oder Generierung von Lohnarten.
 
In dem Update Q1 / 2019 gibt es zahlreiche Neuerungen:

Im Bereich der Konfiguration wurden zusätzliche Checks und Validierungen eingebaut, welche sicherstellen, dass die eingestellten Berechnungsregeln konsistent sind.

Neben zahlreichen Optimierungen im Bereich der Konfiguration, wurden folgende neuen Funktionen ausgeliefert:

Time Sheet Report

Ein Report stellt im Überblick den Status aller Time Sheets dar und zeigt, ob diese erfasst und genehmigt wurden.

Behandlung von Unterbrechungen und dynamische Pausen

Es ist nun möglich die Wirkung von Arbeitsunterbrechungen auf dynamische Pausen zu konfigurieren. D.h. der Mitarbeiter hat vor der Pause eine Arbeitsunterbrechung, welche dann von der berechneten Pause abgezogen werden kann.

Voller oder teilweiser Abzug von Pausen

Ein Mitarbeiter hat nach 6 Stunden 30 Minuten Pause. Er beendet seine Arbeitszeit nach 6 Stunden und 20 Minuten. Hier kann nun eingestellt werden, ob die 30 Minuten Pause komplett oder nur teilweise abgezogen werden.

Automatische Auszahlung von Zeitkonten am Ende einer Periode

Hiermit kann nun z.B. am Ende eines Jahres der Stand eines Zeitkontos automatisch ausgezahlt werden.

Die hier angesprochenen Punkte sind natürlich noch recht grundlegende Dinge, die eine Zeitwirtschaft beherrschen sollte. Man sieht aber auch, dass es mit der Zeitwirtschaft in Employee Central vorangeht, es handelt sich ja um Änderungen, die innerhalb eines Quartals ausgeliefert wurden.

Gemeinsam mit unserem Partner BZS dormakaba ERP Bavaria Zeitsysteme GmbH und dem Produkt jayCloud® der dormakaba® sind wir auch in der Lage Zeitbuchungen von Terminals als Zeitpaare in das Time Sheet zu laden, so dass die Erfassung nicht manuell vom Mitarbeiter durchgeführt werden muss. BZS dormakaba ERP Bavaria Zeitsysteme GmbH bietet hier eine Lösung basiert auf der Cloud Plattform, die ein vollständiges System zur Verwaltung von Terminals und Buchungen bis hin zur Integration in SuccessFactors bietet.

Es kann somit durchaus Sinn machen über eine Zeitwirtschaft in der Cloud nachzudenken und zu evaluieren, ob die benötigten Anforderungen abgedeckt sind.

Sie wollen zukünftig auch weiterhin mit SAP in Verbindung bleiben?

Dann gibt es vor Januar 2020 einiges zu tun!
Das Zauberwort heißt SAP Support Backbone – der zuverlässige Strang zur SAP.
Ob der heiße Draht zum SAP Support Portal (z.B. Hinweise), den EarlyWatch Alert Reports oder dem Maintenance Planner alles ist in der Support Backbone Infrastruktur beheimatet.
Dieser wurde von SAP aktualisiert und dadurch müssen Änderungen in ihrem System vorgenommen werden!

Wer ist davon betroffen?
SAP-Systeme, die auf ABAP basieren und an den SAP Support Backbone angeschlossen sind.

Was heißt das nun im Einzelnen?
Um weiterhin mit dem Backbone kommunizieren und die Services der SAP in Anspruch nehmen zu können, ist es erforderlich auf diese neue Infrastruktur bis Januar 2020 umzuziehen.
Dazu ist folgendes Update notwendig:
• SAP Solution Manager: SAP Solution Manager 7.2 SPS07 or SPS08 (empfohlen)
• Focused Run: Focused Run 2.0

Der Download über den Hinweis-Assistenten (Transaktion SNOTE) funktioniert nur noch, wenn die Hinweise digital signiert sind. (Beachten Sie hier die Hinweise der SAP) Link: https://support.sap.com/en/my-support/knowledge-base/note-assistant.html

SAP-Systeme, die in direkter Verbindung zur SAP stehen, müssen eine technischen Kommunikationsuser benutzen. Dieser muss gesondert bei SAP beantragt werden. Ebenso ist es notwendig die AddOns ST-PI und ST-A/P zu aktualisieren.
(Siehe hierzu auch die FAQ der SAP zu diesem Thema.) Link: https://support.sap.com/en/release-upgrade-maintenance/maintenance-information/connectivity-to-sap/sap-support-backbone-update-faq.html

Abbildung T-Zug – eine flexible Reportlösung der HR-Com für SAP HCM

Für Unternehmen, die einem Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie unterliegen oder angelehnt sind, kommt ab 2019 u.a. die tarifliche Freistellungszeit und ein tarifliches Zusatzgeld (T-ZUG), bestehend aus einer festen und einer differenzierbaren Komponente, zum Tragen.

Tarifliche Freistellungszeit

Bestimmte Personengruppen, wie z.B. Schichtarbeiter oder Mitarbeiter, die Angehörige oder Kinder pflegen, können „Zeit statt Geld“ beantragen. Die feste Komponente des tarifliche Zusatzgeldes kann somit in tarifliche Freistellungstage gewandelt werden.
(Die genauen Bedingungen sind jedem einzelnem Tarifvertrag zu entnehmen.)

Die Abwicklung mit SAP HCM kann wie folgt aussehen:

Die Abbildung dieser Freitage kann über ein zusätzliches Abwesenheitskontingent inkl. neuer Abwesenheitsart abgewickelt werden.

Tarifliches Zusatzgeld (T-ZUG)

Das Tarifliche Zusatzgeld besteht aus 2 Komponenten:
  1. Die feste Komponente -> Dies sind X % eines Monatsverdienstes.
  2. Die differenzierbare Komponente -> 2019 ein fester Betrag, ab 2020 ein Prozentsatz von einer bestimmten Tarifgruppe/-stufe

(Die genauen Bedingungen sind jedem einzelnem Tarifvertrag zu entnehmen.)

Die Abwicklung mit SAP HCM kann wie folgt aussehen:

Hierzu wurde von uns ein eigener Report konzipiert.

Die Funktionalität soll am folgenden Beispiel aufgezeigt werden:

 

  1. Vorgabe des Datenauswahlzeitraumes: Datum zu dem die Berechnung stattfinden soll.
  2.  Über die Selektion kann eine Einschränkung auf die berechtigten Mitarbeiter erfolgen.

 

  1. Mitarbeiter, die die tarifliche Freistellungszeit nutzen, werden per se über das entsprechende Abwesenheitskontingent für die feste Komponente ausgeschlossen.
  2. Vorgebbare Lohnarten für den IT0015
  3.  Für die Berechnung der festen Komponente kann folgendes vorgegeben werden:
    • Vorgabe des Prozentsatzes im Feld TZUG Anteil
    • Vorgabe der Lohnarten für die festen Bestandteile
    • Vorgabe der Lohnarten für zeitabhängiger Bestandteile
    • Vorgabe der Monate, über die ein Durchschnitt für die zeitabhängigen Bestandteile gebildet werden sollen. 
    • Zeitpunkt der Auszahlung
  4. Für die Berechnung der festen Komponente kann folgendes vorgegeben werden
    • Für 2019: Der feste Zusatzbetrag für Mitarbeiter und Auszubildende
    • Ab 2020: Der Prozentsatz inkl. der zugrunde liegenden Entgeltgruppe/-Stufe (Basisbetrag für die Berechnung) für Mitarbeiter bzw.Auszubildende
    • Zeitpunkt der Auszahlung

Bei Punkt 3 und 4 kann per Haken „berechnen“ bestimmt werden, ob die beiden Komponenten zeitgleich berechnet werden sollen, oder ob nur eine von beiden.

Die Festlegung welche Mitarbeiterkreise als Auszubildende gelten, erfolgt in nachfolgendem Abschnitt:

Folgende Ausgabe erzeugt der Report:

Neben der Darstellung von organisatorischen Daten, werden auch die Daten angezeigt, auf deren Basis die feste Komponente berechnet wird.

Ebenso in Zusammenhang mit der wöchentlichen Arbeitszeit (IRWAZ) wird die differenzierbare Komponente ausgegeben.

Die Spalte Fehlermeldung gibt z.B. an, ob eine Person vor dem Stichtag ausgetreten ist und somit keine Zahlung erhält oder aber eine Person hat die Freitage in Anspruch genommen und erhält auch keine Zahlung.

Die Daten können per Batchinput-Mappe in den IT0015 eingespielt werden:

Wir würden uns freuen, wenn wir mit dieser Lösung unseren Kunden die Handhabung des T-ZUGs transparenter und effizienter gestalten können.

Status Code – GKV Kommunikationsserver

Übersicht über die Bedeutung des Status Code bei der Abholung vom GKV-Kommunikationsserver

I000 Die Verarbeitung auf dem GKV-Kommunikationsserver wurde erfolgreich durchgeführt
I001 Es sind keine Daten für die angefragte Betriebsnummer vorhanden
I002 Es sind ggf. weitere Daten für die angefragte Betriebsnummer vorhanden. Bitte fragen Sie nach 15 Minuten erneut an
I003 Es sind weitere Daten für die angefragte Betriebsnummer vorhanden
I004 Doppelte Statusanfrage innerhalb von (x) – bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut
I005 Daten liegen vor, wobei nicht alle Kommunikationspartner erreichbar waren
I006 Keine Daten vorhanden, wobei nicht alle Kommunikationspartner erreichbar waren

Die Return-Codes I005 und I006 wurden mit Hinweis 2726216 – SV: GKV – Neue Statuscodes I005 und I006 ausgeliefert.

Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) verpflichtender Arbeitgeberzuschuss Stufenmodell in SAP HCM II

Abbruch der Abrechnung mit folgendem Fehler „Keine Stufen in Tabelle T5DRH für Modell STPRZ zum 00.00.0000 gefunden“ im Fiktivlauf SVNT.

Hierzu hat die SAP uns als Pilotkunden folgenden Hinweis 2745164 – AVmG: Fehler bei AGZ-Berechnung bei Wegfall von Bausteinen freigegeben.

Bei einem Abbruch außerhalb des Fiktivlaufes ist folgender Hinweis zu beachten:

2732419 – Abrechnung RPCALCD0 bricht ab 2019 in DAVMG AGZ ab

Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) verpflichtender Arbeitgeberzuschuss Stufenmodell in SAP HCM I

Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) verpflichtender Arbeitgeberzuschuss Stufenmodell in SAP HCM I
Anteilige Stufenberechnung bei  Mitarbeitern die über der KV-BBG verdienen, aber durch die Entgeltumwandlung unter die KV-BBG fallen.
Beispiel:
4.755,00 EUR SV-pflichtiges Entgelt, 600,00 EUR Entgeltumwandlung und konstanter Beitrag
Beispielberechnung:

Stufe AG-Zuschuss in Prozent Stufengrenze Wandlung AG-Zuschuss
1 13,0435 0  382,50  49,89
2 9,5432 4.537,50  217,50  20,76
3 0  6.700,00  0  
 Summe      600,00  70,65

Berechnung der Beträge pro Stufe:

1. Durchlauf

  4.755,00 EUR Entgelt
abzüglich 4.537,50 EUR Untergrenze (KV-BBG)
  217,50 EUR Anteil EUW mit Stufe 2

Dieser errechnete Betrag wird mit Stufe 2 bezuschusst, da dieser Teil über der KV-BBG liegt.

Neuberechnung des Entgelts:

  4.755,00 EUR Entgelt
abzüglich 217,50 EUR Wandlungsbetrag
  4.537,50 EUR neues Entgelt zur Stufenbestimmung

2. Durchlauf

  4.537,50 EUR Entgelt
abzüglich 0 EUR Untergrenze
  4.537,50 EUR Rest EUW mit Stufe 1

Rest der Umwandlung 382,50 EUR mit Stufe 1

Dieser Teil der Entgeltumwandlung wird mit Stufe 1 bezuschusst, da der Mitarbeiter hierdurch unter die KV-BBG kommt.

Neu SAP Fiori-App für den Zeitnachweis

Bisher war es nur möglich den Zeitnachweis in der App „Meine Zeitbuchungen“ anzuzeigen. Die Anzeige war aber sehr versteckt und nicht besonders benutzerfreundlich. Seit Q4/2018 gibt es nun endlich eine eigene App zur Anzeige des Zeitnachweises. Diese bietet eine Liste der Perioden, aus der das Formular des jeweiligen Monats aufgerufen werden kann. Die Anzahl der Periode ist im Standard auf 12 Monate eingeschränkt, was aber angepasst werden kann. Das Formular kann angezeigt, gedruckt oder heruntergeladen werden.

Der Inhalt der Periodenübersicht kann über eine Badi angepasst werden, was es möglich macht hier eigene Zeitarten in die Anzeige zu integrieren.

Die App benötigt SAP Fiori 2.0 und ist in der Komponente UIHR002 100 in Support Package 4 enthalten.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Fiori App Library unter:
https://fioriappslibrary.hana.ondemand.com/sap/fix/externalViewer/#/detail/Apps(‚F3430‘)/W22