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Autor: vindicators

Der bAV-Connector – Presse-Versorgung: Die innovative Schnittstelle von HR-Com für Ihre betriebliche Altersvorsorge

Im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) stehen Unternehmen aus dem Verlagswesen oft vor der Herausforderung, manuelle Prozesse abzuwickeln, die zeitaufwändig, fehleranfällig und wenig effizient sind. Insbesondere für die Datenmeldungen nach dem Altersversorgungs-Tarifvertrag (ATV) und die Umsetzung der Bruttoentgeltumwandlung gemäß § 3 Nr. 63 EStG gab es bisher keine passende SAP®-Standardlösung.

Mit dem bAV-Connector – Presse-Versorgung stellt HR-Com in Zusammenarbeit mit der Presse-Versorgung eine neue, digitale Schnittstelle vor, die diese Lücke schließt und Unternehmen eine zukunftssichere Lösung bietet.


Warum der bAV-Connector?

Ab dem 1. Januar 2025 wird die Bruttoentgeltumwandlung für Neuanmeldungen bei Zeitungsverlagen gemäß § 3 Nr. 63 EStG möglich sein. Während bestehende SAP®-Lösungen diese Anforderungen nicht unterstützen, geht unser bAV-Connector einen entscheidenden Schritt weiter:

  • Digitalisierung und Automatisierung: Die monatlichen Meldungen zu allen obligatorischen Versorgungen werden vollständig digital und sicher direkt aus dem SAP® HCM-System an die Presse-Versorgung übermittelt.
  • Flexibilität für Neu- und Altverträge: Der Connector berücksichtigt sowohl die neuen Regelungen für Neuverträge als auch die bisherigen für Altverträge.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die Integration in die bestehende SAP® HCM-Umgebung sorgt für eine intuitive Bedienung ohne zusätzliche Komplexität.

Gemeinsam stark: Die Partnerschaft von HR-Com und der Presse-Versorgung

Die Entwicklung des bAV-Connectors ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen zwei Experten:

  • HR-Com: Mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Betreuung von Add-Ons für SAP® HCM-Systeme unterstützen wir unsere Kunden mit individuellen, praxiserprobten Lösungen.
  • Presse-Versorgung: Als Spezialist für Vorsorgelösungen im Verlags- und Medienbereich bringt die Presse-Versorgung umfassendes Know-how ein, um Unternehmen optimal zu beraten.

Von dieser Partnerschaft profitieren Sie als Kunde direkt: Mit dem bAV-Connector setzen Sie auf eine Lösung, die technische Expertise und tiefgreifendes Branchenwissen vereint.


So funktioniert der bAV-Connector

Die Schnittstelle arbeitet vollautomatisch im Hintergrund und sorgt für einen sicheren und effizienten Austausch der relevanten Daten:

  1. Datenübermittlung ohne Direktzugriff: Änderungen werden in Dateien zusammengefasst und über eine sichere Verbindung an die Presse-Versorgung übermittelt – ohne Zugriff auf Kundensysteme.
  2. Detaillierte Beitragsnachweise: Pro Mitarbeiter werden die Beiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) pro Beitragsgruppe angegeben. Eine Summenliste fasst die Beiträge pro Zeitungsverlag und Abrechnungsperiode zusammen.
  3. Umfangreiche Meldungen: Besonderheiten wie Elternzeit oder andere Abweichungen werden automatisch berücksichtigt.
  4. Zukunftssicherheit: Neue Versorgungsarten und Meldemöglichkeiten werden kontinuierlich weiterentwickelt und im Rahmen des Wartungsvertrags bereitgestellt.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Effizienz: Reduzierung manueller Eingriffe durch Automatisierung.
  • Fehlerreduktion: Minimierung des Fehlerpotenzials durch digitale Prozesse.
  • Sicherheit: Datenaustausch über eine sichere Verbindung.
  • Unterstützung: HR-Com stellt eine ToDo-Liste für Customizing und Abrechnungsschema bereit und bietet umfassende Unterstützung bei der Implementierung.

Investieren Sie in die Zukunft Ihrer bAV-Prozesse

Der bAV-Connector – Presse-Versorgung ist mehr als nur eine Schnittstelle. Er ist ein Schritt in Richtung einer vollständig digitalen, automatisierten und zukunftssicheren betrieblichen Altersvorsorge. Mit unserer Lösung sparen Sie nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern profitieren auch von einem nahtlosen Übergang zu den ab 2025 geltenden Anforderungen.

Sind Sie bereit, die bAV-Prozesse in Ihrem Unternehmen auf das nächste Level zu heben?
Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie, wie der bAV-Connector Ihre Abläufe optimieren kann.

Andruck unbezahlter Fehlzeiten in den Mitteilungen auf dem Adobe-Entgeltnachweis

Immer wieder gibt es die Anforderung, dass auch unbezahlten Fehlzeiten im Adobe-Entgeltnachweis sichtbar gemacht werden, um hier noch transparenter in der Darstellung gegenüber dem Mitarbeiter zu werden.

Im SAP-Standard ist dies nicht so einfach vorgesehen, so dass hier unsere kundenindividuelle Lösung zum Einsatz kommt.

Es sind Anpassungen sowohl im MetaNet als auch im Coding des Includes RPCEDTD0_HRFORMS_INIT vorzunehmen. Letzteres sollte am besten auf ein kundeneigenes Include kopiert werden.

Die Ausgabe auf dem Entgeltnachweis kann wie folgt aussehen:

Falls Sie Interesse an dieser Lösung haben, so freuen wir uns, Sie bei der Realisierung unterstützen zu dürfen.

Unser Business Br(AI)kfast – Ein tiefer Einblick in KI im HR-Bereich

Am 23. Oktober 2024 war es soweit: Gemeinsam mit unserem Partner ESCRIBA haben wir ein Business Br(AI)kfast der besonderen Art veranstaltet. Unter dem Motto „Dark Side of the Moon – was machen wir mit der KI und was macht die KI mit uns?“ boten wir HR-Entscheider:innen und Meinungsführer:innen aus dem Personalbereich eine exklusive Plattform, um sich tiefgehend mit den Potenzialen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen.

Ein inspirierender Vormittag

Dr. Jürgen Erbeldinger, CEO der ESCRIBA AG, eröffnete die Veranstaltung mit einem inspirierenden Vortrag. Dabei gab er einen detaillierten Einblick in das Wissen, die Werte und die Werkzeuge, die notwendig sind, um eigenständig und wertschöpfend mit KI zu interagieren. Er zeigte auf, wie KI die HR-Landschaft bereits heute verändert und welche Chancen in der Zukunft liegen.

Dr. Erbeldinger regte zu einem offenen und kritischen Dialog über KI an – mit einem klaren Fokus darauf, nicht nur die Oberflächenanwendungen zu betrachten, sondern tief in die Funktionsweise und Auswirkungen der Technologie einzutauchen. Dabei wurde deutlich: KI ist kein abstraktes Konzept, sondern ein Werkzeug, das Unternehmen aktiv gestalten können und sollten.

Dialog und Networking in exklusiver Runde

Mit etwa zehn Teilnehmer:innen war die Veranstaltung bewusst klein gehalten, um einen intensiven Austausch in lockerer Atmosphäre zu ermöglichen. Bei einem gemeinsamen Frühstück wurden Fragen gestellt, Ideen diskutiert und wertvolle Erfahrungswerte geteilt. Der Dialog stand dabei im Vordergrund, um voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.

Fazit: Ein Br(AI)kfast mit Weitblick

Unser Business Br(AI)kfast war mehr als nur eine Veranstaltung – es war eine Plattform für Wissenstransfer, Inspiration und Austausch. Wir danken Dr. Jürgen Erbeldinger und allen Teilnehmenden für ihre Beiträge, die den Vormittag so wertvoll gemacht haben.

Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema KI im HR hat gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur die technischen Möglichkeiten zu betrachten, sondern auch die ethischen und strategischen Dimensionen zu berücksichtigen.

„Erstellt mit Unterstützung von KI (ChatGPT von OpenAI).“ ;)

Die digitale BEM-Akte, als Erweiterung der BEM-Zentrale von HR-Com, transformiert das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) durch erhöhte Effizienz, Sicherheit und Compliance. Sie ermöglicht die sichere Ablage aller relevanten Dokumente, nahtlose Integration externer Systeme und präzise Zugriffssteuerung. Im Gegensatz zum begrenzten BEM-Infotyp in SAP HCM bietet sie umfassende Funktionen für die Dokumentation des gesamten BEM-Prozesses. Unternehmen profitieren von Zeit- und Kosteneinsparungen sowie erhöhter Datensicherheit.

Die digitale BEM-Akte: Sicherer und effizienter durch spezialisierte Softwarelösungen 

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Traditionelles papierbasiertes Führen einer BEM-Akte ist nicht nur fehleranfällig und unsicher, sondern auch zeitaufwändig. Datenbanklösungen wie Excel erfordern einen hohen manuellen Aufwand für die Analyse und Nachverfolgung einzelner Fälle, was wertvolle Ressourcen bindet. Hier setzt die Digitalisierung an: Durch spezialisierte Softwarelösungen kann der BEM-Prozess effizienter, sicherer und transparenter gestaltet werden. Die BEM-Zentrale erleichtert den gesamten Prozess und bietet dabei höchste Sicherheit. 

Überblick über die BEM-Akte und ihre digitale Transformation 

Die BEM-Akte, eine Erweiterung der BEM-Zentrale von HR-Com, ist ein zentrales Element im Betrieblichen Eingliederungsmanagement. Sie enthält alle relevanten Informationen und Dokumente zu Mitarbeitenden, die längerfristig erkrankt sind oder wiederholt kurzzeitig ausfallen. Die Akte dient als Grundlage für die Planung und Durchführung individueller Maßnahmen zur Wiedereingliederung. In der traditionellen Form birgt die papierbasierte BEM-Akte jedoch Risiken: Sie ist anfällig für Verlust, unbefugten Zugriff und schwer zu verwalten. 

Die digitale BEM-Akte bietet hier entscheidende Vorteile. Sie ermöglicht die sichere Ablage des gesamten Schriftverkehrs innerhalb der Akte oder alternativ in externen BEM-Ordnern. Zudem können Basisdaten des BEM-Prozesses direkt in die Personalakte überführt werden, selbst wenn diese außerhalb von SAP-Systemen verwaltet wird, z.B. in digitalen Akten von Drittanbietern. Das sichert eine nahtlose Integration und eine einfache Verwaltung der relevanten Informationen. 

Unterschied zwischen BEM-Infotyp und BEM-Akte 

Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem BEM-Infotyp und der BEM-Akte liegt im Umfang und der Tiefe der Informationen, die gespeichert werden. Der BEM-Infotyp, der in SAP® HCM verwendet wird, dient primär der Verwaltung von Basisinformationen zum BEM-Prozess, wie dem Beginn und Ende des Verfahrens sowie bestimmten Statusmeldungen. Diese Informationen sind notwendig, um den Ablauf des BEM formal im System zu dokumentieren. 

Die BEM-Akte hingegen umfasst deutlich mehr Daten und Dokumente, die im Verlauf eines BEM-Prozesses anfallen. Sie dient nicht nur der strukturierten Ablage aller Dokumente wie Gesprächsprotokolle, ärztliche Bescheinigungen und Einverständniserklärungen, sondern bietet auch die Möglichkeit, externe Dokumente hochzuladen und zu verwalten. Die BEM-Akte ist somit eine umfassendere und detailliertere Lösung, die den gesamten Prozess dokumentiert und rechtssicher archiviert. Durch die Integration in die BEM-Zentrale wird zudem ein nahtloser Zugriff auf beide Systeme ermöglicht, was eine effiziente Verwaltung des BEM-Prozesses sicherstellt. 

Sichere Kommunikation im BEM-Prozess 

Im BEM-Prozess werden hochsensible personenbezogene Daten verarbeitet, die besonderen Schutz erfordern. Die Einhaltung des Datenschutzes und der DSGVO-Konformität ist daher unerlässlich. Unsichere Kommunikationswege können zu Datenlecks führen und das Vertrauen der Mitarbeitenden untergraben. Die Nutzung sicherer Kommunikationskanäle und die Verschlüsselung von Nachrichten sind daher zentrale Anforderungen. 

Hier kommt die BEM-Zentrale von HR-Com ins Spiel. Als SAP® HCM AddOn-Software bietet sie umfassende Sicherheitsmechanismen wie verschlüsselte E-Mails und ein detailliertes Rollen- und Rechtevergabesystem. Dadurch wird sichergestellt, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf bestimmte Informationen haben. Die digitale BEM-Akte verstärkt dies durch eine präzise Zugriffssteuerung, die sicherstellt, dass nur berechtigte Personen die sensiblen Daten einsehen können. 

Effiziente und sichere Dateiablage 

Die Verwaltung von Dokumenten im BEM-Prozess ist komplex. Medizinische Daten und sensible Personalinformationen müssen nicht nur sicher aufbewahrt, sondern auch effizient zugänglich sein. Traditionelle Ablagesysteme stoßen hier schnell an ihre Grenzen, insbesondere wenn es um die Nachverfolgung von Änderungen oder den Zugriff verschiedener berechtigter Personen geht. 

Die digitale BEM-Akte der BEM-Zentrale bietet eine einfache Lösung für diese Herausforderungen. Neben der sicheren Ablage aller Dokumente ist es möglich, externe Dateien wie Gesprächsprotokolle und unterzeichnete Einverständniserklärungen direkt aus Laufwerken hochzuladen. Darüber hinaus besteht eine Schnittstelle zu Docusign, wodurch digitale Unterschriften in den BEM-Prozess integriert werden können. Sollten Schnittstellen zu anderen Anbietern für digitale Aktenlösungen oder digitale Signiervorgänge notwendig sein, kann HR-Com diese problemlos integrieren. 

Vorteile der digitalen BEM-Akte für Unternehmen 

Durch die Digitalisierung des BEM-Prozesses können Unternehmen erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen realisieren. Automatisierte Workflows und zentrale Datenverwaltung reduzieren den manuellen Aufwand und beschleunigen Abläufe. Gleichzeitig wird die Datensicherheit erhöht, da moderne Softwarelösungen umfassende Schutzmechanismen bieten und die Einhaltung von Compliance-Vorschriften unterstützen. Die BEM-Akte ermöglicht nicht nur eine sichere Datenverwaltung, sondern auch eine effiziente und rechtssichere Abwicklung des gesamten Prozesses. 

Fazit 

Die digitale Transformation der BEM-Akte bringt Unternehmen erhebliche Vorteile in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Compliance. Durch spezialisierte Softwarelösungen wie die BEM-Zentrale von HR-Com wird der BEM-Prozess nicht nur vereinfacht, sondern auch zukunftssicher gestaltet. Mit der Erweiterung der BEM-Akte wird die sichere Ablage, Integration externer Systeme und Schnittstellenlösungen gewährleistet. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um die digitale BEM-Akte in Ihrem Unternehmen zu integrieren und von den zahlreichen Vorteilen zu profitieren. 

Einmaliger Feiertag in Berlin am 8. Mai 2025

In Berlin wird der 8. Mai 2025 ein einmaliger gesetzlicher Feiertag.

Anlass ist der 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit dieser Entscheidung möchte die Stadt der historischen Bedeutung des Datums Rechnung tragen und ein Zeichen für Frieden und Erinnerungskultur setzen.

Der 8. Mai ist bereits seit Langem ein Gedenktag in Deutschland, doch in Berlin wird er im Jahr 2025 erstmals zu einem gesetzlichen Feiertag erhoben.

Für Unternehmen bedeutet dies einige organisatorische Anpassungen, insbesondere in Bezug auf die Personal- und Zeitwirtschaft.

Im SAP HCM-System müssen unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  1. Der Feiertagskalender für Berlin muss aktualisiert werden.
  2. Betroffene Arbeitszeitpläne müssen entsprechend neu generiert werden.

Da der 8. Mai in anderen Bundesländern ein normaler Arbeitstag bleibt, betrifft die Änderung ausschließlich Berlin. Unternehmen mit Niederlassungen in der Hauptstadt sollten sicherstellen, dass die notwendigen Anpassungen rechtzeitig vorgenommen werden.

Sollten Sie und Ihr Unternehmen Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

What’s New – SuccessFactors Release 2H2024

Auch in diesem Release hat die SAP wieder ordentlich in die Trickkiste gegriffen und stellt einen bunten Strauß an Neuerungen zur Verfügung.

Nach wie vor herrscht hier viel Bewegung und so viel können wir vorwegnehmen: Dieses Release wird man nicht übersehen können!

Revamped – Das neue Personenprofil

Alte Ansicht
Neue Ansicht

Der Vorteil zeigt sich auf den ersten Blick: Langes Scrollen durch die Abschnitte des Profils bleiben künftig erspart, die Informationen sind stattdessen in Karten übersichtlich nebeneinander gegliedert. Zudem lässt sich ein Schulterschluss mit der mobilen Version erkennen, in der das Navigationsmenü auf der linken Seite, statt am oberen Rand angezeigt wird.

Neues Verwaltungstool für das Personenprofil

Zusammen mit der neuen Ansicht verändert sich auch das Admin-Tool „Configure People Profile“ (Personenprofil bearbeiten), über welches das neue Profil sowie das im ersten Halbjahr eingeführte Spotlight verwaltet werden.

Alte Ansicht
Neue Ansicht

Das Wartungsende für das alte Profil ist am 15. November 2024 erreicht. Verfügbar wird es noch bis 14. November 2025 sein, am 15. November 2025 wird das alte Profil dann endgültig abgeschaltet.

Rethought – Neues Verständnis von Berechtigungen

Neu gedacht werden in diesem Release die Berechtigungsrollen und ihre Verwaltung. Damit wird die Einführung der neuen Rollenberechtigung aus dem ersten Halbjahr konsequent fortgeführt und ergänzt.

Granularere Zugriffssteuerung auf Berechtigungen

Dieses Neudenken beginnt schon bei der Vergabe der Berechtigungen zur Rollenverwaltung über das Admin-Tool „Manage Role-Based Permission Access“ (Zugriff auf Verwaltung rollenbasierter Berechtigungen). Bisher können Personen:

  • Berechtigung zur Rollenverwaltungsseite haben (dürfen also Zugriffe auf die Berechtigungsrollen und -gruppen vergeben)
  • Leseberechtigungen zu Berechtigungsrollen und -gruppen haben
  • Schreibberechtigungen zu Berechtigungsrollen und -gruppen haben

Diese Berechtigungen werden mit dem neuen Release weiter aufgegliedert. Es kann nun zusätzlich unterschieden werden, ob eine Person

  • Leseberechtigung für Berechtigungsrollen hat
  • Schreibberechtigung für Berechtigungsrollen hat
  • Leseberechtigung für Berechtigungsgruppen hat
  • Schreibberechtigung für Berechtigungsgruppen hat
  • benachrichtigt werden soll, wenn Änderungen an Berechtigungen vorgenommen wurden

Personen, mit „View Group“ (Gruppe anzeigen) oder „View Role“ (Rolle anzeigen) Berechtigung, können Benutzerberechtigungen allerdings nicht mehr über das Das Admin-Tool „View User Permission“ (Benutzerberechtigung anzeigen) einsehen. Dieses Tool wird ersetzt durch die neue Funktion „Role-Based Permissions Troubleshooting Tool“ (Tool zur Fehlerbehebung für rollenbasierten Berechtigungen).

Dadurch wird es vor allem leichter, die Berechtigungen von zwei Benutzern miteinander zu vergleichen. Gleichzeitig können über die neue Funktion weiterhin einzelne Rollen eingesehen werden.

Berechtigungen auf Zeit

Ebenfalls neu hinzu kommt die Funktion, dass auch der Verlauf von Rollenzuweisungen in der neuen Berechtigungsrollenverwaltung angezeigt wird. Seit dem letzten Release war es in der neuen Berechtigungsrollenverwaltung bereits möglich, den Verlauf der Berechtigungen einzusehen, allerdings waren die Rollenzuweisungen bislang ausgeschlossen.

Besonders nützlich ist diese Verbesserung in Zusammenhang mit einer weiteren Neuerung: Die Zuweisung von Berechtigungsrollen kann nun auf bestimmte Zeiträume eingegrenzt werden. Das bedeutet, dass Berechtigungsrollen auf Zeit vergeben werden können, was manuellen Aufwand beim Ändern von Berechtigungsrollen minimiert. So können beispielsweise bei der Neueinführung eines Moduls die entsprechenden Berechtigungen bereits vor dem Go-Live des neuen Moduls vergeben und mit dem geplanten zukünftigen Datum automatisch aktiv werden.

Ablösung der alten Berechtigungsrollenverwaltung

Zusätzlich werden mit dem neuen Release drei Lücken geschlossen, die im ersten Halbjahr nur in der alten Version der Berechtigungsrollenverwaltung verfügbar waren.

In der neuen Berechtigungsrollenverwaltung möglich ist nun wie in der alten Version:

  • Das Kopieren von Berechtigungsrollen
  • Die Anzeige des Status einer berechtigungsrolle in der Übersicht (aktiv oder inaktiv)
  • Zielbaumsicherheitsberechtigungen für strukturelle Dimensionen

Das Wartungsende für die alte Rollenberechtigung ist am 15. November 2024 erreicht. Verfügbar wird es noch bis 15. Mai 2025 sein, am 16. Mai 2025 wird die alte Rollenberechtigung dann endgültig abgeschaltet.

Restyled – Die neue Lernoberfläche

Das bereits seit mehreren Releases immer weiter ergänzte Restyling des Learning-Moduls geht in die finale Phase und wird durch einige wesentliche Veränderungen abgerundet.

Einbindung von Aufgaben in die SuccessFactors Startseite

Dies beginnt bereits vor dem Einstieg in das Learning-Modul auf der Startseite von SuccessFactors. Dort werden nun im Bereich „Heute für Sie“ auch fällige Aufgaben aus dem Learning-Modul als Kacheln angezeigt. Bisher konnten diese nur über das Notification-Icon oben rechts auf der SF-Startseite angezeigt werden.

Erweiterungen in der neuen Lernerfahrung

Im Learning Modul selbst wird die neue Lernerfahrung weiter ausgebaut. Beispielsweise wird die Suche für Lernende optimiert, indem ein neuer Button „Browse Library“ (Bibliothek durchsuchen) neben der Suchleiste zur Verfügung steht. Über diesen ist es nun möglich, auch ohne Eingabe eines Suchbegriffs in die Bibliothek abzuspringen und dort gezielt über Filter nach Inhalten zu suchen.

Zusätzlich wird der neue Abschnitt „Requests for Me“ (Meine Anfragen) auf der Learning-Startseite eingeführt, in dem alle auf das Learning-Modul bezogenen Genehmigungsanfragen gesammelt angezeigt werden.

Bisher wurden diese unter „Approvals“ (Genehmigungen) auf der SuccessFactors Startseite angezeigt, hatten aber keinen eigenen Bereich im Learning-Modul selbst.

Alte Ansicht
Neue Ansicht

Neuerungen in der mobilen App

Im Bereich „Suggested for Me“ (Für mich empfohlen) werden jetzt auch Admin-Empfehlungen mit dem entsprechenden Hinweis, dass die Empfehlung administrativ erfolgt ist, angezeigt. Dies war bisher nur in der Desktop-Version möglich.

In der Suche ist nun ein neuer Filter „Mobile Friendly“ verfügbar, über den speziell nach für die mobile Anwendung optimierten Inhalten gesucht werden kann.

Abschaltung der alten Lernerfahrung

Zusätzlich werden weitere Design-Lücken zur alten Lernerfahrung geschlossen.

So wurde nun auch die Teamübersicht für Führungskräfte auf das neue Design optimiert und ganzheitlich in das neue Design mit eingebunden.

Auch wird mit dem neuen Release die Funktion, kundenspezifisch designte Seiten für Lernende in der neuen Lernerfahrung zu gestalten möglich, was bisher ein Feature war, das nur in der alten Lernerfahrung zur Verfügung stand.

Zudem ist die Option, in Vertretung für eine andere Person zu handeln, nun auch die neue Lernerfahrung integriert, was ebenfalls bislang nur in der alten Lernerfahrung möglich war.

Die Option, die neue Lernerfahrung komplett auszublenden, fällt mit dem neuen Release weg. Weiterhin bestehen bleibt die Möglichkeit, einzustellen, ob standardmäßig die neue oder die alte Lernerfahrung für Lernende angezeigt wird. Falls die neue Lernerfahrung als Default auf „Aus“ gestellt wird, lässt sich der Regler, mit dem Lernende zwischen alter und neuer Lernerfahrung hin- und her wechseln können, jedoch nicht mehr ausblenden.

Das Wartungsende für die alte Lernerfahrung wurde bereits am 17. Mai 2024 erreicht. Verfügbar wird sie noch bis 15. Mai 2025 sein, am 16. Mai 2025 wird die alte Lernerfahrung dann endgültig abgeschaltet.

SuccessFactors Time Tracking – Neuerungen im Release H2 2024

Es ist schon wieder so weit, das neue SuccessFactors Release H2 2024 steht in den Testsystemen bereit. In diesem Blog-Beitrag sollen die wesentlichen Neuerungen im Bereich der Zeitwirtschaft kurz vorgestellt werden.

Die Zeitwirtschaft im neuen Mitarbeiterprofil

Es steht ein neues Mitarbeiterprofil zur Verfügung, welches das alte Mitarbeiterprofil komplett ablösen wird. Hier hat auch die Zeitwirtschaft einen Bereich bekommen, der sehr übersichtlich aussieht und die Funktionalitäten der Zeitwirtschaft leicht bedienbar erreichen lässt.

Der Zeitnachweis

Mit dem Release steht nun auch endlich ein Zeitnachweis zur Verfügung. Dieser kann aus dem Mitarbeiterprofil heraus generiert werden und steht somit auch im Selbstservice für Mitarbeitende zur Verfügung. Mitarbeitende können den Zeitnachweis aufrufen und diesen herunterladen oder per Mail versenden.

Neue Funktion „Mein Kalender“

Mit der neuen Funktion “Mein Kalender“ haben Mitarbeitende die Möglichkeit, ihre Arbeitszeiten und Abwesenheiten in einer monatlichen Übersicht anzeigen zu lassen. In dieser Übersicht können abweichende Arbeitszeiten und auch abweichende Feiertagskalender durch die Mitarbeitenden eingetragen werden.

Die Möglichkeit, abweichende Feiertagskalender einzutragen, ist ebenfalls eine Neuerung, die das aktuelle Release mitbringt.

Neue Oberfläche für die Genehmigung von Arbeitszeiterfassungsbögen

Unter dem etwas sperrigen Begriff „Center für Arbeitszeiterfassungsbogen-Genehmigung“ verbirgt sich eine Funktionalität, die nun generell verfügbar ist. Diese bietet einen Überblick über alle Genehmigungen, deren Status hier ebenfalls verwaltet werden kann. Das betrifft sowohl die regelmäßige Genehmigung des Arbeitszeitblatts, wie auch die Genehmigung von besonderen Zeiten, die einzeln zu genehmigen sind. Mit den Daten im Überblick steht auch ein Button zur Verfügung, über den alle Genehmigungen auf einmal durch geführt werden können.

Monatliches Arbeitszeitblatt

Das bekannte wöchentliche Arbeitszeitblatt wird um eine monatliche Variante ergänzt. Die monatliche Version ist im Moment aber noch mit Einschränkungen versehen, daher empfiehlt es sich, vorab zu prüfen, ob diese in der aktuellen Version einen Nutzen bringt. So ist es z.B. im monatlichen Arbeitszeitblatt nicht möglich, einzelne Zeiten zu genehmigen, wie es in der wöchentlichen Variante der Fall ist.

Geschäftsregeln in der Zeitauswertung

In der Zeitbewertung können nun Geschäftsregeln eigenetzt werden, um Szenarien abzubilden, die bisher nicht umsetzbar waren.

Dafür bestehen zwei Varianten:

  • Entscheidung nach Geschäftsregel
  • Berechnung nach Geschäftsregel

Beispielsweise besteht damit nun die Möglichkeit, diese beiden häufig nachgefragten Anforderungen zu realisieren:

Unterschiedliche Berechnungen je nach FTE, Eingruppierung, Standort oder Abteilung können über die die neue Entscheidungs-Funktion „Entscheidung per Geschäftsregel“ umgesetzt werden

Die Anzahl der FTEs kann für Berechnungen in der Zeitwirtschaft verwendet werden und aliquotierte Berechnungen im Eintrittsjahr können über die neue Berechnungs-Funktion „Berechnung nach Geschäftsregel“ durchgeführt werden.

Protokollierte Änderungen von Infotypen in SAP® HCM

Zur Nachvollziehbarkeit von Datensatzänderungen im Bereich der Infotypen kann für ausgewählte Infotypen eine Aufzeichnung durchgeführt werden. Beispiel für Infotypen, welche erfahrungsgemäß gerne protokolliert werden:

0000    Maßnahmen

0001    Organisatorische Zuordnung

0003    Abrechnungsstatus

0007    Sollarbeitszeit

0008    Basisbezüge

0010    Vermögensbildung

0011    Externe Überweisungen

0012    Steuerdaten D

0013    Sozialversicherung D

0014    Wiederkehrende Be-/Abzüge

0015    Ergänzende Zahlungen

0699    Altersvermögensgesetz

2001    Abwesenheiten

2002    Anwesenheiten

2003    Vertretungen

2005    Mehrarbeiten

2006    Abwesenheitskontingente

2007    Anwesenheitskontingente

2010    Entgeltbelege

2012    Zeitumbuchungsvorgaben

Anpassungen dieser Liste können jederzeit vorgenommen werden. Somit können auch Datensatzänderungen in anderen Infotypen ausgewertet werden.

Achtung: Die Auswertbarkeit beginnt an dem Tag der Einrichtung der Protokollierung. Ältere Änderungen, welche bisher nicht aufgezeichnet wurden, sind nicht auswertbar.

Die Anzeige der Protokollierten Änderungen geschieht durch den Report RPUAUD00 über die Transaktion SA38.

Aus dem SAP-Menü kann der Report ebenfalls aufgerufen werden:

Die Reportmaske muss mit den gewünschten Selektionskriterien gefüllt werden.

Beispiel für die Auswertung des IT2001- Abwesenheiten:

Durch die Ausführung des Reports erhält man die Anzeige der Änderungsverfolgung pro Infotyp. Bei Auswahl über „Ausgabe in ALV“ erscheint eine Übersichtsliste, aus der mit Doppelklick weiter verzweigt werden kann.

In der Spalte „O“ (Aktion) haben die Kürzel folgende Bedeutung:

I = Insert

Datensatz wurde erstellt

D = Delete

Datensatz wurde gelöscht

U = Update

Datensatz wurde verändert

Angezeigt wird in der Aufzeichnung:

Beim Anlegen eines Datensatzes -> Spalte „Neue Feldinhalte“

Beim Löschen eines Datensatzes -> Spalte „Alte Feldinhalte“

Beim Ändern eines Datensatzes -> Gegenüberstellung von alten und neuen Feldinhalten

Sollte bei Ihnen keine Ausgabe im Report erfolgen, ist die Protokollierung der selektierten Infotypen nicht aktiv und kann eingerichtet werden.

Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Herausforderungen bei der Umsetzung von BEM

Herausforderungen bei der Umsetzung von BEM und wie SAP AddOns helfen können 

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) stellt Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Insbesondere der Verwaltungsaufwand, die Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben erfordern umfassende organisatorische Maßnahmen. Die Integration technischer Hilfsmittel, wie das SAP AddOn BEM-Zentrale, bietet hier wertvolle Unterstützung. Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche und umfassenden Funktionen erleichtert die BEM-Zentrale die Umsetzung des BEM und sorgt für effiziente, rechtssichere und transparente Prozesse. Im Folgendem wird erklärt, auf welche Herausforderung Sie beim Management des Eingliederungsprozesses stoßen können:  

Herausforderung 1: Verwaltungsaufwand 

Ein zentrales Problem bei der BEM-Umsetzung ist der hohe Verwaltungsaufwand. Die manuelle Dokumentation, Prozesskoordination und Nachverfolgung von Maßnahmen erfordern nicht nur erhebliche Ressourcen, sondern bergen auch das Risiko von Fehlern und Verzögerungen. Beispielsweise müssen betroffene Mitarbeitende identifiziert, alle durchgeführten Maßnahmen protokolliert und zahlreiche Formulare erstellt werden. Diese Tätigkeiten summieren sich schnell zu einem beträchtlichen Arbeitsaufwand. 

Die BEM-Zentrale von HR-Com bietet eine zentrale Plattform, die den gesamten BEM-Prozess in SAP HCM abbildet. Mehrere BEM-Fälle können gleichzeitig bearbeitet werden, was die Übersichtlichkeit erheblich erhöht. Mithilfe von Filterfunktionen und anpassbaren Status können Verantwortliche schnell den Fortschritt einzelner Fälle einsehen. Die teilautomatisierte Erstellung von Dokumenten sowie direkte Druck- und Sendefunktionen ermöglichen eine effiziente Handhabung des Schriftverkehrs.  

Zudem wird der administrative Aufwand durch die Automatisierung von Dokumentations- und Reportingprozessen mit dem Zusatzpaket BEMAssist weiter reduziert.  

Herausforderung 2: Fehlende Analysemöglichkeiten 

Eine präzise Analyse der BEM-Fälle ist unerlässlich, um den Erfolg des Betrieblichen Eingliederungsmanagements effektiv zu überwachen und zu optimieren. Dabei müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden:  

Zum einen ist es wichtig, die Entwicklung einzelner BEM-Fälle zu verfolgen, um zu beurteilen, ob die ergriffenen Maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen. Zum anderen benötigen Unternehmen umfassende Auswertungen auf Abteilungs- oder Unternehmensebene, um Muster zu erkennen, die auf wiederkehrende Probleme hinweisen könnten.  

Ebenso spielt die zeitliche Komponente eine entscheidende Rolle: Analysen, die den Erfolg oder Misserfolg von Maßnahmen über einen bestimmten Zeitraum hinweg untersuchen, liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, welche Strategien langfristig wirksam sind, und welche angepasst werden müssen. Ohne geeignete Analysemöglichkeiten bleibt das Potenzial ungenutzt, präventive Maßnahmen rechtzeitig zu ergreifen und den BEM-Prozess kontinuierlich zu verbessern.  

Die BEM-Zentrale bietet umfangreiche Funktionen zur detaillierten Analyse von BEM-Fällen. Unternehmen können individuelle Reports erstellen, die es ermöglichen, Fälle nach verschiedenen Kriterien zu analysieren, wie z.B. die Entwicklung einzelner Mitarbeiter, die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen in einer Abteilung oder die Veränderung der Rückkehrquote über einen definierten Zeitraum hinweg. Diese Auswertungen sind entscheidend, um datenbasierte Entscheidungen zu treffen, den BEM-Prozess zu optimieren und letztlich die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft nachhaltig zu fördern. 

Herausforderung 3: Kommunikation und Zusammenarbeit 

Ein weiteres Hindernis bei der Umsetzung von BEM ist die oft unzureichende Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren. Fehlende Transparenz und ineffiziente Informationsflüsse können den Prozess verzögern und den Erfolg des BEM gefährden. 

In diesem Fall fungiert die BEM-Zentrale als Plattform für eine verbesserte interne Kommunikation und Zusammenarbeit. Sie ermöglicht eine Übersicht über alle am BEM-Prozess beteiligten Personen, anstehende Termine und geplante Maßnahmen. Diese Transparenz trägt dazu bei, Missverständnisse zu vermeiden und den Informationsfluss zu optimieren. 

Herausforderung 4: Rechtskonformität 

Die Einhaltung rechtlicher Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz gemäß der DSGVO, ist eine weitere Herausforderung. Die rechtskonforme Dokumentation und Verwaltung der sensiblen Daten im BEM-Prozess erfordert besondere Sorgfalt. 

Die BEM-Zentrale unterstützt Unternehmen bei der rechtskonformen Umsetzung des BEM. Sie ermöglicht die Generierung rechtssicherer Dokumente und bietet eine individuell anpassbare Übersicht der BEM-Schritte. Zudem gewährleistet die Software das DSGVO-konforme Löschen von Daten, sobald diese nicht mehr benötigt werden. 

Schlusswort

Die Implementierung eines erfolgreichen BEM-Prozesses ist komplex und stellt Unternehmen vor verschiedene Herausforderungen. Die BEM-Zentrale als SAP AddOn bietet umfassende Unterstützung, indem sie den Verwaltungsaufwand reduziert, die Kommunikation erleichtert, rechtliche Anforderungen erfüllt und detaillierte Analysen ermöglicht.  

Unternehmen, die ihre BEM-Prozesse optimieren möchten, sollten daher die Evaluation ihrer bestehenden Prozesse in Betracht ziehen und in passende Technologien wie die BEM-Zentrale investieren, um Effizienz und Compliance zu steigern. 

Betriebliches Eingliederungsmanagement Definition

Was ist Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und warum ist es wichtig? 

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein entscheidendes Verfahren im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, der seit 2004 im Sozialgesetzbuch (§ 167 Abs. 2 SGB IX) verankert ist. Es zielt darauf ab, Beschäftigte, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig waren, bei ihrer Rückkehr in den Arbeitsprozess zu unterstützen. Dabei werden individuelle Maßnahmen entwickelt, um die Arbeitsfähigkeit der betroffenen Mitarbeiter zu sichern und zukünftige Arbeitsunfähigkeiten zu vermeiden.

Wie läuft ein BEM Prozess ab?

Jedes Unternehmen kann ihren Eingliederungsprozess selber gestalten, wobei normalerweise folgende Schritte in den Ablauf integriert werden:

  1. Einladung zum BEM: Der Arbeitgeber muss den betroffenen Arbeitnehmer schriftlich über das BEM informieren und ihm die Teilnahme anbieten. Falls der Mitarbeiter absagt, kann der Prozess abgeschlossen werden, falls er zusagt geht es in die nächste Phase über.
  2. Gesprächsphase: In einem ersten Gespräch wird die Situation des Mitarbeiters besprochen. Hierbei können verschiedene Akteure eingebunden werden, wie der Betriebsrat, der Betriebsarzt oder externe Berater.
  3. Maßnahmenplanung: Auf Grundlage der Gespräche werden konkrete Maßnahmen zur Wiedereingliederung festgelegt. Dies können Änderungen am Arbeitsplatz, Anpassungen der Arbeitszeit, spezielle Schulungen oder therapeutische Unterstützung sein.
  4. Umsetzung und Nachverfolgung: Die geplanten Maßnahmen werden umgesetzt, und der Erfolg der Wiedereingliederung wird regelmäßig überprüft und angepasst.

Das Angesichts der steigenden Anforderungen an Mitarbeitergesundheit und -bindung gewinnt BEM immer mehr an Bedeutung, sowohl aus arbeitsrechtlicher Sicht als auch im Hinblick auf die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. 

Jedoch stellt die erfolgreiche Umsetzung des BEM Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Dazu gehört die Koordination unterschiedlicher Akteure, die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungsansätze und die Sicherstellung der Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben. 

Warum ist BEM wichtig?

Das zentrale Ziel des Betrieblichen Eingliederungsmanagements ist die dauerhafte Sicherung der Arbeitsfähigkeit betroffener Mitarbeiter. Dabei soll einerseits die Rückkehr in den Arbeitsprozess nach längerer Krankheit erleichtert und andererseits zukünftige Arbeitsunfähigkeitszeiten verhindert werden. BEM hat somit eine präventive Funktion, die sowohl sekundär- als auch tertiärpräventiv wirkt. 

  • Sicherung der Arbeitsfähigkeit: BEM unterstützt Mitarbeiter, die aufgrund längerer Krankheit oder wiederholter Arbeitsunfähigkeit Schwierigkeiten haben, in ihren Arbeitsalltag zurückzukehren. Durch frühzeitige Interventionen und individuelle Maßnahmen kann die Rückkehr in den Beruf erleichtert und der Erhalt des Arbeitsplatzes gesichert werden. 
  • Vorbeugung von Arbeitsunfähigkeit: Ein wesentlicher Aspekt des BEM ist die Früherkennung von Leistungseinschränkungen. Durch gezielte Maßnahmen können erneute Arbeitsunfähigkeitszeiten vermieden oder zumindest verringert werden. Dank der umfangreichen Reportfunktionen der BEM-Zentrale bekommt Ihr Unternehmen Unterstützung darin, Abteilungen und Bereiche zu identifizieren, in denen sich BEM-Verfahren häufen. Durch zielgerichtete Maßnahmen können in diesen Abteilungen arbeitsgesundheitliche Probleme erkannt und behoben werden. 
    Somit können rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um Arbeitsausfälle zu minimieren. Dies trägt nicht nur zur Stabilisierung der Arbeitskraft bei, sondern auch zur langfristigen Gesundheit der Mitarbeiter. 
  • Rehabilitation und Unterstützung: Durch das BEM können notwendige Rehabilitationsmaßnahmen frühzeitig erkannt und rechtzeitig eingeleitet werden. Dies minimiert längere Ausfallzeiten und die damit verbundenen Kosten, während gleichzeitig das Fachwissen und die Erfahrung der Mitarbeiter im Unternehmen erhalten bleiben. 

Vorteile für Arbeitnehmer:

Auch für die betroffenen Mitarbeiter bietet das BEM erhebliche Vorteile: 

  • Erhalt des Arbeitsplatzes: Mitarbeiter, die durch BEM unterstützt werden, haben bessere Chancen, ihren Arbeitsplatz zu erhalten und schneller wieder in den Arbeitsprozess integriert zu werden. 
  • Individuelle Lösungsansätze: BEM ermöglicht maßgeschneiderte Lösungsansätze, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen und so zu einer nachhaltigen Genesung beitragen. 
  • Vertrauensverhältnis: Ein gut umgesetztes BEM stärkt das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen zur Wiedereingliederung schafft eine Grundlage für eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. 

Schlusswort:

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist ein unverzichtbares Instrument, um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu sichern und gleichzeitig die Effizienz und das Betriebsklima im Unternehmen zu fördern. Durch eine frühzeitige und strukturierte Umsetzung von BEM können Unternehmen nicht nur rechtlichen Verpflichtungen nachkommen, sondern auch aktiv zur Bindung und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter beitragen. 

Für Unternehmen, die ihre BEM-Prozesse optimieren möchten, bietet die BEM-Zentrale eine effektive Lösung. Diese SAP-basierte Softwarelösung unterstützt Unternehmen dabei, den gesamten BEM-Prozess strukturiert und effizient zu gestalten – von der Dokumentation bis zur Koordination aller beteiligten Akteure.  

Bradford Faktor Bradford Metrics

Was ist der Bradford Faktor und wie funktioniert er? 

In der heutigen Arbeitswelt spielt das Abwesenheitsmanagement eine entscheidende Rolle für den Erfolg eines Unternehmens. Ein wichtiges Instrument in diesem Bereich ist der Bradford Faktor. Dieses Konzept bietet HR-Abteilungen eine Möglichkeit, das Abwesenheitsverhalten der Mitarbeitenden zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeitergesundheit und -produktivität zu ergreifen. 

In diesem Artikel wird das Konzept des Bradford Faktors näher beleuchtet, seine Berechnung erläutert und aufzeigt, wie es effektiv zur Optimierung des Abwesenheitsmanagements eingesetzt werden kann. 

Definition des Bradford Faktors 

Der Bradford Faktor ist ein Kennwert, der die Auswirkungen von Kurzzeit-Abwesenheiten in Unternehmen misst. Im Fokus stehen hierbei insbesondere häufige, kurze Krankheitsfälle, die oft größere betriebliche Störungen verursachen können als längere, weniger häufige Abwesenheiten. Die Berechnung des Bradford Faktors erfolgt nach der Formel:

Bradford Faktor = (Anzahl der Krankmeldungen)² × Gesamtdauer der Krankheitstage.

Bradford Faktor Berechnung Bradford Faktor Formel HR-Com Bradfordmetrics

Bei der Berechnung werden die Krankmeldungen und die Dauer der Krankheitstage innerhalb eines Zeitraums von 365 Tagen betrachtet. Ein hoher Bradford-Faktor signalisiert eine hohe Anzahl von Kurzzeit-Abwesenheiten, die potenziell problematisch für den Betrieb sein können.

Die Bedeutung des Bradford Faktors liegt darin, dass er die Häufigkeit von Fehlzeiten stärker gewichtet als deren Gesamtdauer. Dadurch werden insbesondere Mitarbeitende hervorgehoben, die häufig für kurze Zeiträume fehlen, was in vielen Unternehmen als besonders störend empfunden wird. 

Zielsetzung und Nutzen des Bradford Faktors 

Das Hauptziel des Bradford Faktors besteht darin, wiederholte, kurze Abwesenheiten zu identifizieren, die sich negativ auf die betriebliche Effizienz auswirken können. Der Fokus liegt hierbei auf der Identifikation von Mustern, die auf ein hohes Abwesenheitsrisiko hindeuten. Dadurch können Personalressourcen gezielt und effizient eingesetzt werden und Personalplanung auf unvorhergesehene Abwesenheiten angepasst werden. 

Über die bloße Überwachung von Abwesenheiten hinaus kann der Bradford Faktor eine proaktive Rolle im Personalmanagement spielen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Förderung der Mitarbeitergesundheit. Unternehmen können durch die Analyse von Abwesenheitsmustern frühzeitig gesundheitliche Probleme oder Belastungen am Arbeitsplatz erkennen und entsprechende Präventionsmaßnahmen einleiten. Dazu gehören Gesundheitsprogramme, ergonomische Verbesserungen am Arbeitsplatz oder individuelle Beratungsangebote, die darauf abzielen, die langfristige Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern. Ein Beispiel hierfür ist der präventive Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)-Prozess, der darauf abzielt, Mitarbeitende nach längeren Krankheitsphasen wieder erfolgreich in den Arbeitsprozess zu integrieren und weitere Fehlzeiten zu vermeiden.

Zusätzlich trägt der Bradford Faktor zur Stärkung der Mitarbeiterbindung bei. Unternehmen, die proaktiv auf auffällige Abwesenheitsmuster reagieren und entsprechende Unterstützung anbieten, können das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden verbessern und deren Bindung an das Unternehmen nachhaltig stärken. Auf diese Weise fördert der Bradford Faktor nicht nur die Gesundheit der Mitarbeitenden, sondern auch ihre langfristige Zufriedenheit und Loyalität. 

Kritik und Einschränkungen des Bradford Faktors 

Trotz seiner Vorteile ist der Bradford Faktor nicht ohne Kritik. Eine der Hauptkritikpunkte ist die potenzielle Fehlinterpretation der Daten, die zu unfairen Bewertungen von Mitarbeitenden führen kann. Beispielsweise kann ein hoher Bradford-Faktor auch bei Mitarbeitenden auftreten, die aufgrund chronischer Erkrankungen häufiger, aber kurzzeitig fehlen, was nicht zwingend auf die Arbeitsumgebung zurückzuführen ist. Zudem stellen sich ethische Fragen bei der Anwendung des Bradford Faktors, da eine zu strikte Umsetzung zu Druck und Stress bei den Mitarbeitenden führen kann. Auch die Implementierung des Bradford Faktors erfordert Sorgfalt, um sicherzustellen, dass er nicht als alleiniges Instrument zur Beurteilung des Mitarbeiters eingesetzt wird.

Schlusswort

Der Bradford Faktor ist ein nützliches Tool im Abwesenheitsmanagement, das HR-Abteilungen dabei unterstützt, problematische Abwesenheitsmuster zu erkennen und darauf basierend fundierte Entscheidungen zu treffen. Allerdings sollte dieses Instrument bewusst und verantwortungsvoll eingesetzt werden, um unfaire Bewertungen und negativen Druck auf Mitarbeitende zu vermeiden. Unternehmen, die den Bradford Faktor nutzen möchten, finden in Software-Tools wie BradfordMetrics eine wertvolle Unterstützung, um diese Kennzahl effizient und ethisch vertretbar in ihre HR-Prozesse zu integrieren. 

Brauchen Sie Unterstützung bei der digitalen Implementierung von Bradford Faktors in Ihrem Unternehmen? Buchen Sie einen unverbindlichen Demotermin mit uns!