Neues zum Mutterschutzgesetz ab 01.01.2017

Sonn- und Feiertagsarbeit

Die Nachtarbeit bleibt für werdende Mütter weiterhin verboten. Hingegen die Beschäftigung zwischen 20 und 22 Uhr ist künftig möglich, wenn die Schwangere zustimmt und eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegt.
Ebenfalls wird das Sonn- und Feiertagsarbeitsverbot gelockert. Bisher waren nur sehr wenige Branchen vom Verbot der Sonntagsarbeit ausgenommen. Hierzu zählten z. B.  Krankenschwestern und Gastwirtinnen.  Ab 01.01.2017 sollen Schwangere in allen Branchen, in denen Sonntagsarbeit gängig ist, auch am Sonntag arbeiten dürfen, wenn die Arbeitnehmerin das ausdrücklich wünscht. Als Ausgleich muss die schwangere Arbeitnehmerin jedoch einen anderen freien Tag bekommen. Darüber hinaus dürfen Sie nicht allein im Dienst sein.

Kündigungsschutz nach Fehlgeburt

Bisher galt ein Kündigungsschutz nur, wenn die Fehlgeburt über 500 Gramm schwer war. Inzwischen gilt der Kündigungsschutz schon bei einer Fehlgeburt ab der 12. Schwangerschaftswoche. Hier gilt dann ein viermonatiger Kündigungsschutz.

Längere Schutzfristen bei behinderten Kindern

Bei der Geburt eines behinderten Kindes, wird die Schutzfrist nach der Geburt von acht auf zwölf Wochen ausgedehnt. Damit soll berücksichtigt werden, dass eine solche Geburt mit besonderen Belastungen verbunden ist.

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